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„il tremolo“ zum Ende der Ausstellung „Künstler gestalten die Bibel“

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 Zum Abschluss der Kunstausstellung „Künstler gestalten die Bibel“ gestaltete das Duo „il tremolo“ mit Dominik Tremel an der Orgel und Johannes Strauß an der Trompete einen Konzertabend mit Beiträgen aus dem Barock bis in die Moderne.
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Harmonie von Kunst und Musik gab es am Sonntagabend in der Christuskirche zu bestaunen. Zum Abschluss der Kunstausstellung „Künstler gestalten die Bibel“ hatte sich die Kirchengemeinde etwas durchaus Außergewöhnliches vorgenommen: Inmitten der Bilder von Chagall, Pechstein, Barlach, Corinth, Dix, und Zacharias erklangen die Orgel der Christuskirche und eine einzelne Trompete – das Duo„il tremolo“ umrahmte die Bilder musikalisch mit Werken vom Barock bis in die Moderne.
Die ausgezeichnete musikalische Leistung von Dominik Tremel (Orgel) und Johannes Strauß (Trompete) war an diesem Abend umso höher zu bewerten, wenn man das noch junge Alter der beiden Studenten der Musikhochschule Würzburg beachtet. Mit viel jugendlichem Elan wagten sich die beiden fast 90 Minuten lang an die Interpretation so unterschiedlicher Komponisten wie Bach, Telemann und Vierne, Porrino und Plog. „il tremolo“ schaffte den musikalischen Spagat zwischen den verschiedenen Epochen der Musikgeschichte dank der eigenen technischen Klasse und dem große Einfühlungsvermögen mit Bravour. Besonders gelungenen zeigte sich das Zusammenspiel zwischen Musik und den per Beamer präsentierten Kunstwerken der Ausstellung. Die Besucher der Christuskirche hatten somit die Gelegenheit, die Musik als Bilderrahmen für die Kunstwerke zu gewinnen. Musik und Kunstwerk bereicherten sich gegenseitig, verschmolzen ineinander und führten so zu jeweilig neuen Interpretationsansichten. Im Anschluss an das Konzert richtete sich der Dank von Pfarrer Rainer Horn sowohl an die Ausführenden des Konzerts als auch an den Organisator der Ausstellung „Künstler gestalten die Bibel“, Detlof Bomhard. Pfarrer Horn zog ein durchweg positives Fazit der Kunstausstellung, denn zahlreiche Besucher, darunter auch viele Schulklassen, hatten die Christuskirche in den vergangenen zehn Tagen aufgesucht, um sich der Faszination der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem „Buch der Bücher“ zu stellen. 
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