Direkt zum Inhalt
Debug:
Jubelkonfirmation 2026
„Ach wie wird an diesem Orte meine Seele fröhlich sein!“ Mit dieser Verszeile des bekannten Chorals „Tu mir auf die schöne Pforte“ eröffneten die Gottesdienstbesucher am 3. Sonntag nach Trinitatis den Festgottesdienst zur Jubelkonfirmation und besangen somit ihre „Rückkehr“ in die Christuskirche in dem Gedächtnis an den Tag ihrer Konfirmation in eben jenem Gotteshaus. Heinz Geyer durfte als ehemaliger Pfarrer der Gemeinde neben den Jubelkonfirmanden, die vor 25 Jahren (Silberne Konfirmation), 50 Jahren (Goldene Konfirmation) und 60 Jahren (Diamantene Konfirmation) zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gegangen waren, auch die Christen begrüßen, die die Eiserne Konfirmation (65 Jahre) und die Gnaden-Konfirmation (70 Jahre) begingen. Ruth Hanft feierte dabei am Sonntag die seltene Kronjuwelen-Konfirmation und erinnerte somit an den Tag, als sie vor 75 Jahren zum ersten Mal zum Tisch des Herren ging.
Unter dem Glockengeläut und den festlichen Klängen des Posaunenchores zogen die Jubelkonfirmanden feierlich in die Christuskirche ein. Sie wurden dabei vom Kirchenvorstand begleitet.
Im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Geyer stand das biblische Gleichnis vom Weinstock und den Reben. „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ rief Pfarrer Geyer den Jubilaren und der Festgemeinde zu und erinnerte dabei an das Versprechen Gottes, das dieser den damals Jugendlichen im Rahmen ihrer Konfirmation zugesichert hatte. „Das Wort Gottes verliert auch nach Jahrzehnten seine Wirkung nicht und bietet Unterstützung nicht nur in schweren Zeiten“, erklärte Pfarrer Geyer und betonte dabei auch, dass Christen im Gebet Halt finden, weil Gott immer auf Empfang sei.
Gerade hinsichtlich dieser Botschaft war die gemeinsame Feier des Abendmahls ein weiterer Höhepunkt des Gottesdienstes, da Pfarrer Geyer dieses zuvor als „Wegzehrung auf diesem Weg mit Gott“ bezeichnet hatte. Beim Konfirmationsgedächtnis wurden die Jubilare einzeln genannt. Alle Jubilare wurden durch den spontanen Applaus der versammelten Gemeinde nochmals willkommen geheißen.
In den abschließenden Fürbitten gedachten die Jubelkonfirmanden den bereits Verstorbenen der verschiedenen Jahrgänge und denjenigen, die aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen nicht dem Gottesdienst in der Christuskirche beiwohnen konnten.
Eine gute Gelegenheit zum Austausch gemeinsamer Erinnerungen bot am Nachmittag die von der Kirchengemeinde organisierte „Begegnungskaffeerunde“ im Gemeindehaus, der sich zahlreiche Jubilare trotz großer Hitze gerne anschlossen und die somit in gemeinsamen Erinnerungen schwelgen konnten.
-mts-
UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN: